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Nikka Coffey Malt – Ist das Whisky? Ja!

Ich finde: Bananenbrot und Milchkaffee. Die offiziellen Notes sagen: Zitrus, Birne, Vanille. Real Talk: Nikka redet viel von Frische. Ich sage: Das Ding ist ein dunkles, süßes Gebäckstück. Die „Coffey Still“ Destillation macht ihn weicher und süßer als die meisten Malts. Offiziell ein Malt, schmeckt aber fast wie ein ultra-premium Grain oder Bourbon-Hybrid.

Nikka Coffey Malt
Japan | NAS | 45% | Coffey Still Distillation

Nase: Man riecht ihn, bevor er überhaupt im Glas ist. Kein Witz. Eine Wolke aus Bananenbrot und Orangenschale. Alkohol? Fehlanzeige. Das hier riecht wie ein verdammt guter Likör.

Gaumen: Er flutet den Mund nicht, er beschichtet ihn. Die Textur ist der Wahnsinn. Weich, fast ölig. Geschmacklich sind wir voll im Café: Banane, Karamell, Gebäck. Ein Hauch Milchkaffee schleicht sich rein. Dann kippt die Stimmung – dunkles Holz übernimmt. Und ganz am Ende, wie ein verspäteter Gast auf der Party, kommt der Alkohol hallo sagen.

Abgang: Die Banane bleibt kleben. Aber das dunkle Holz hat das letzte Wort.

Ein Whisky für Leute, die „normal“ langweilig finden. Er ist weniger ein straighter Dram, mehr eine kleine Experience. Textur-Kino vom Feinsten.

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